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Produkte

PRODUKTE
EIN UMWELTFREUNDLICHES
FEINSTEINZEUG
Coem hat seit Jahren eine integrierte Politik für ein korrektes Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagementsystem ausgearbeitet. Sein Engagement für die soziale Verantwortung und die ständige Verbesserung gemäß den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zeigt sich vor allem in den verschiedenen Umwelt- und Sicherheitszertifizierungen, die das Unternehmen im Laufe der Jahre unter Einhaltung der einschlägigen Vorschriften erhalten hat und die Coem zu einem der führenden Unternehmen des Sektors in diesen Bereichen machen. Seit 2022 hat das Unternehmen die komplette Fliesenproduktion von der externen Stelle Certiquality gemäß der neuen Nachhaltigkeitsnorm für keramische Oberflächen ISO 17889-1 prüfen lassen. Dank der langjährigen Erfahrung ist Coem heute in der Lage, Feinsteinzeug für Fußböden und Verkleidungen mit hoher Umweltverträglichkeit und ausgezeichneten technischen und ästhetischen Eigenschaften herzustellen, das sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet ist.
GESUNDE UND SICHERE
KERAMIKOBERFLÄCHEN

EIN BIS ZU 99,9 %
ANTIBAKTERIELLES FEINSTEINZEUG
Die antibakterielle Eigenschaft der SICURA-Produkte ist während der gesamten Lebensdauer der Keramikfliesen immer aktiv und muss nicht durch UV-Strahlung aktiviert werden.
VERKLEIDUNGEN UND FUSSBÖDEN
AUS FEINSTEINZEUG ZUR VERBESSERUNG
DER QUALITÄT DER RÄUME
Die Verkleidungen aus Feinsteinzeug von Coem garantieren auch dank ihres hohen Lichtbrechungsindexes hervorragende energetische Leistungen und eine gute Wärmedämmung. Sie können daher dazu beitragen, den „Wärmeinseleffekt“ (Unterschied im Temperaturgefälle zwischen städtischen und vorstädtischen Gebieten) zu verringern und dadurch die Auswirkungen auf das Mikroklima, den menschlichen Lebensraum und die Tierwelt zu reduzieren.
Die 2 cm dicken Oberflächen aus Feinsteinzeug für den Außenbereich gresX2 von Coem sind für die Trockenverlegung geeignet, d. h. die Fliesen können direkt auf dem Boden verlegt werden, ohne dass Estriche, Mörtel oder Kleber verwendet werden müssen. Mit Hilfe fortschrittlicher Technologien stellt Coem auch rutschfeste Keramikoberflächen her, um Menschen in öffentlichen und privaten Bereichen zu schützen.
Die Forschung von Coem ist in der Lage, ein hochqualitatives Feinsteinzeug mit hohem Gehalt an Pre-Consumer-Recyclingmaterial zwischen 40 % und 60 %, der von einer unabhängigen Stelle auf der Grundlage der Zertifizierung nach ISO 17889-1 geprüft wird, zu fertigen.
NACHHALTIGE ENTSCHEIDUNGEN IN DEN
PRODUKTIONSPROZESSEN DER FLIESEN
Seit 2022 wird durch die Konzeption neuer Keramikfliesen-Kollektionen mit 9 mm Stärke eine Senkung des Rohstoffverbrauchs unter Beibehaltung der gleichen mechanischen Leistungen des 10 mm dicken Feinsteinzeugs ermöglicht. Die graduelle Umstellung der Serien im Großformat von 10 mm auf 9 mm bewirkt eine Senkung der Umweltbelastung ohne Beeinträchtigung der Leistungen der Fliesen.
Reduzierung der Produktionsabfälle
Die Fertigung neuer Keramikfliesen mit etwas größeren Formaten (+1,3 %) bewirkt eine Reduzierung der Schleifabfälle und eine Optimierung des spezifischen Materialverbrauchs.
EINDÄMMUNG DER CO2-EMISSIONEN
BEI GLEICHZEITIGEM SCHUTZ
DER INTEGRITÄT DES FEINSTEINZEUGS
Die Begrenzung der Emissionen ist ein vorrangiges Ziel von Coem, das durch ständige Wartung und Modernisierung der Anlagen verfolgt wird, um den Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Feinsteinzeug mit hervorragenden technischen und ästhetischen Eigenschaften zu reduzieren. Strom wird vorzugsweise von erneuerbaren primären Energieträgern bezogen, die teilweise selbst produziert werden.
Eine wichtige Steigerung der Energieeffizienz konnte auch dank der Installation einer 5000 m2 großen Photovoltaikanlage in Fiorano Modenese mit einer Leistung von 1,08 MWp und der Lieferung von Strom und Wärme durch eine hocheffiziente KWK-Anlage in der Betriebsstätte in Roteglia erzielt werden. Für die Produktion von Wärmeenergie verwendet Coem Methangas, das unter den fossilen Brennstoffen der mit den geringsten Auswirkungen auf die Umwelt ist.
Um der Richtlinie 2003/87/EG (ETS - Emission Trading Scheme) zu entsprechen, berichtet, bescheinigt und übermittelt Coem seit 2013 jährlich die in seinen Anlagen emittierten CO2-Quoten. Coem überwacht die atmosphärischen Emissionen anderer Stoffe, die durch die Produktion des Feinsteinzeugs und die chemischen Reaktionen während des Brennprozesses entstehen, wie Staub, Fluor, Blei, Aldehyde, SOV und NOX. Die Firma reduziert die Emissionen dank der Verwendung und regelmäßigen Wartung von Filteranlagen, die den besten in der Branche verfügbaren Technologien entsprechen. Die Abgasreinigungsanlagen reduzieren nicht nur die Emissionen nach außen, sondern sorgen auch für gesündere und sichere Arbeitsumgebungen in den Gebäuden. Nur 0,3 % bis 14 % der zugelassenen Emissionen gelangen in die Atmosphäre.
Für die Behandlungen und Dekorationen der Keramikfliesen werden bleifreie Produkte und Druckfarben mit geringer Geruchsbelastung gewählt. Je nach Schadstoff werden nur 0,7 % bis 20 % der zulässigen Emissionen in die Atmosphäre abgegeben, was die Gesamtemissionen um 99 % bis 80 % reduziert.
DIE BEVORZUGUNG LOKALER
RESSOURCEN ZUGUNSTEN
DES ITALIENISCHEN GEBIETS
Mehr als 97 % der für die Massen verwendeten Rohstoffe wurden gemäß Norm ISO 17889-1 überprüft und sind einheimisch, das heißt, dass sie in einem Umkreis von 800 km zu finden sind.
Für eine effiziente Nutzung der endlichen Rohstoffe unserer Erde verwendet Coem in seinem Feinsteinzeug Materialien wieder und wählt Zulieferer, die auf eine in Hinsicht auf die Umwelt und Gesellschaft verantwortungsvolle Rohstoffbeschaffung setzen und die Menschenrechte achten.
MANAGEMENT UND WIEDERVERWERTUNG
VON ABFALLPRODUKTEN
Die Werke von Coem, in denen auch die Mischungsaufbereitung stattfindet, sind in der Lage, rohe und gebrannte Abfälle, wässrige Suspensionen und Schlämme, die in der eigenen Feinsteinzeugproduktion anfallen oder von externen Lieferanten stammen, in speziellen Anlagen intern zu verwerten.
Die wässrigen Suspensionen und Schlämme können so verwendet werden, wie sie sind, und den Mühlen zur Herstellung von Mischungen zugeführt werden, oder sie werden einem Reinigungsprozess unterzogen, bei dem der feste Teil durch Sedimentation und Filterpressen vom flüssigen Teil getrennt wird.
Das gereinigte Wasser wird in den Produktionskreislauf zurückgeführt und kann mehrfach in den Waschabteilungen und zur Wiederverwendung in den Mühlen bei der Mischungsherstellung verwendet werden.
Beim Wasserverbrauch konnte ein Rückgang um -12,7 % im Vergleich zum Jahr 2022 und um -0,6 % des spezifischen Verbrauchs im Vergleich zu 2022 verzeichnet werden.
Die Wiederverwendung von frischem Regenwasser und Abwässern im Produktionsprozess für das Feinsteinzeug beträgt 98 %, während die restlichen 2 % extern wiederverwertet werden.
Abfallwirtschaft
Die Verlegeabfälle der Keramikfliesen von Coem sind inert und können mit dem EAK-Code 101208 an autorisierte Firmen abgeliefert werden. Zudem kann Feinsteinzeug am Ende seines Lebenszyklus mit dem EAK-Code 170103 an Firmen abgegeben werden, die für die Verwertung von Inertabfällen von bei Aushub- und Abrissarbeiten anfallenden Materialien autorisiert sind, und nach der Behandlung zu folgenden Zwecken verwendet werden:
· Füllen von Aushubarbeiten für das Verlegen von Leitungen;
· Fertigung von Untergründen;
· Fertigung von Straßen;
· Bodenverfestigung.
EIN SICHERES UND LEISTUNGSSTARKES
FEINSTEINZEUG
• Die Fliesen von Coem sind flammhemmend; sie eignen sich daher besonders für den Einsatz in öffentlichen und privaten Umgebungen, in denen potenziell brennbare Substanzen im Umlauf sein könnten, wie etwa in Krankenhäusern, Flughäfen, Parkgaragen und Bahnhöfen (A1FL Entscheidung 94/611/EG).
• Coem produziert Keramikfliesen, die keine VOC (flüchtigen organischen Verbindungen) abgeben,
weder beim Legen noch bei der Verwendung. Dieses Material eignet sich daher unter anderem besonders gut für Räume, in denen sich Menschen mit Atemproblemen und auf bestimmte chemische Verbindungen empfindliche Menschen aufhalten, sowie für den Einsatz in öffentlichen Umgebungen wie Krankenhäusern, Ambulatorien, Pflegeheimen und Kindergärten.
• Das Feinsteinzeug von Coem erfüllt in puncto mechanische Festigkeit höhere Anforderungen als die in der Norm ISO 10545-4 vorgeschriebenen und eignet sich daher auch für Industrieumgebungen oder öffentliche Räume mit hoher Beanspruchung wie Flughäfen, Bahnhöfe, Einkaufszentren, Stadien und Krankenhäuser.
• Coem produziert Fußböden aus Feinsteinzeug mit einer hohen Tiefenabriebfestigkeit, die die Anforderungen der Norm ISO 10545-6 übertrifft. Das ist eine Bestätigung für seine Eignung für die Verwendung in Umgebungen mit hoher Begehungsfrequenz wie Einkaufszentren, Bahnhöfe, Flughäfen und Krankenhäuser.
• Viele Feinsteinzeugfliesen der Marke Coem sind gemäß DM Nr. 236 vom 14.06.89 Par. 8.2.2 rutschhemmend und tragen zur Überwindung architektonischer Hindernisse bei, da sie auch in öffentlichen Bereichen verwendet werden können, in denen sich Menschen mit Behinderung und Bewegungsproblemen aufhalten.
KERAMIKOBERFLÄCHEN FÜR
EINE NACHHALTIGE ARCHITEKTUR
Das Feinsteinzeug von Coem weist nach dem Herstellungszyklus durch Brennen bei hohen Temperaturen (über 1200°) keinerlei Spuren organischer Substanzen auf und ist chemisch und physikalisch träge. Es gibt daher keinerlei Schadstoffe ab und bildet eine harte, träge, kompakte und beständige Oberfläche, die einfach und effizient gereinigt werden kann.
Staub, Gerüche, Rauch, Keime und Pollen können nicht in die hoch gesinterten und inerten Keramikfliesen von Coem eindringen, sie sind daher wartungsarm und gelten als sehr hygienisches und für Menschen mit Atemproblemen geeignetes Produkt.
Verlegeanweisungen für Feinsteinzeug
Es empfiehlt sich, die Fliesen beim Verlegen nass zu schneiden oder die Methode des Einritzens und Spaltens anzuwenden. Beim Verlegen das Trockenschneiden mit Werkzeugen mit Motor vermeiden. Durch unsachgemäße Verlegetechniken der Fliesen könnte der Fliesenleger schädlichen Stäuben ausgesetzt werden.
